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Deine Katze will nicht spielen? 

Warum Sichtbarrieren das absolute Highlight sind und das Interesse am Spielen wecken können.

Hast du schon alles Mögliche ausprobiert, um deine Katze zum Spielen zu animieren, aber nichts scheint zu funktionieren? Deine Katze wirkt desinteressiert und verliert schnell die Lust am Spiel? 

Ich verstehe diese Frustration sehr gut. Manchmal machen wir es uns schwerer als nötig, indem wir verzweifelt nach einer Lösung suchen. Wenn wir jedoch das Wesen von Katzen wirklich verstehen und erkennen, was sie wirklich reizt und fasziniert, dann wird das Spielen plötzlich viel einfacher. 

Wir müssen gewissermaßen zurück zum Ursprung, alles zurückspulen und uns zunächst in den Kopf einer Katze, eines Jägers versetzen.

In der freien Natur streift die Katze umher, nimmt mit ihren Sinnen die Umgebung auf, lauscht und ortet ihre Beute, selbst wenn sich eine Maus unter der Erde verbirgt. Ihre natürliche Umgebung ist unordentlich und unzugänglich – ganz im Gegensatz zu unseren aufgeräumten, sauberen Wohnungen.

In der Natur sind Verstecke wie Hügel, Bäume, Äste, Büsche, hohes Gras, Erdlöcher und vielfältige Strukturen überall präsent. Hier muss die Katze strategisch vorgehen, um ihre Beute zu erreichen, ohne selbst entdeckt zu werden. Die Jagd dreht sich um Tarnung, Geduld, das Warten und Lauern, das Beobachten und den perfekten Moment für den Angriff zu wählen.

Wenn wir dieses Prinzip der Jagd verstehen, erkennen wir vielleicht auch, warum es für eine Katze oft langweilig sein kann, einer Beute in einer ordentlich aufgeräumten Wohnung hinterherzujagen.

Der ganze Reiz geht verloren, wenn die Beute unnatürliche Bewegungen macht und spannende Versteckmöglichkeiten fehlen. Warum sollte sich eine Katze als Jäger die Mühe geben, wenn sie weiß, dass sie sofort gesehen wird, keine Tarnung vorhanden ist, und die Beute ihr ohnehin ständig direkt vor die Nase läuft? Deshalb bemüht sich die Katze nicht weiter. 

Oft interpretieren wir Menschen dieses Verhalten fälschlicherweise als Faulheit oder Desinteresse am Spielen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Unsere Katzen sind instinktive Lauerjäger und haben ein grundlegendes Bedürfnis zu jagen.

Wenn wir das Wesen unserer Stubentiger verstehen, können wir das Spiel viel spannender gestalten und die Katze zum Spielen animieren.

Hier kommt das absolute Highlight ins Spiel: Sichtbarrieren.

Sichtbarrieren spielen eine wichtige Rolle beim Spiel mit Katzen, vor allem weil sie einige wesentliche Aspekte des natürlichen Jagdverhaltens von Katzen nachahmen und stimulieren. 

Hier sind einige Gründe, warum Sichtbarrieren beim Spielen so wichtig sind:

1. Förderung der natürlichen Jagdinstinkte

Katzen sind von Natur aus Lauerjäger. In der freien Wildbahn verbringen sie viel Zeit damit, sich ihrer Beute vorsichtig und unbemerkt zu nähern. Sichtbarrieren im Spielumfeld ermöglichen es, dieses Verhalten nachzuahmen, indem sie der Katze erlauben, sich anzuschleichen und zu verstecken, bevor sie zum Angriff übergeht.

2. Steigerung der mentalen Stimulation

Das Vorhandensein von Barrieren, hinter denen sich Spielzeuge oder Futter verbergen können, fordert die Katze heraus, ihre Umgebung zu erkunden und Lösungen zu finden, um an das Ziel hinter der Barriere zu gelangen. Dies fördert ihre Problemlösungsfähigkeiten und hält sie geistig aktiv und engagiert.

3. Nachahmung der Beutebewegungen

Beutetiere versuchen oft, sich zu verstecken oder hinter Objekten zu flüchten, um ihren Raubtieren zu entkommen. Sichtbarrieren im Spiel ermöglichen es, diese Fluchtbewegungen zu imitieren. Wenn ein Spielzeug plötzlich aus dem Sichtfeld verschwindet und an anderer Stelle wieder auftaucht, wird der Jagdtrieb der Katze erneut angeregt, da die Katze das Gefühl hat, dass ihre „Beute“ versucht zu entkommen.

4. Aufbau von Spannung und Vorfreude

Das Verschwinden eines Spielzeugs hinter einer Barriere baut Spannung und Vorfreude auf. Katzen nutzen ihre Sinne, insbesondere Gehör und Geruch, um die „versteckte“ Beute zu lokalisieren. Das plötzliche Wiedererscheinen des Spielzeugs löst dann einen schnellen und oft energischen Angriff aus, der dem Fangen der Beute in der Wildnis ähnelt.

5. Verlängerung des Spiels und Erhalt des Interesses

Durch das Verstecken von Spielzeugen hinter Sichtbarrieren wird das Spiel interessanter und dynamischer gestaltet. Es verhindert, dass das Spiel zu vorhersehbar wird und das Interesse der Katze abnimmt. Die Neugier und das Jagdverhalten bleiben aufrechterhalten, da das Spielzeug immer wieder neu entdeckt werden kann.

6. Erhöhung der körperlichen Aktivität

Die Verwendung von Sichtbarrieren ermutigt die Katze, sich mehr zu bewegen – sie muss um die Barriere herumgehen, darüber springen oder sich in verschiedene Positionen begeben, um das Spielzeug zu erreichen. Dies ist besonders wichtig für Hauskatzen, die oft weniger Bewegung bekommen, als sie natürlich benötigen würden.

7. Reduktion von Stress

Interessanterweise kann das Spiel mit Sichtbarrieren auch dazu beitragen, Stress abzubauen. Die Möglichkeit, sich während des Spiels zu verstecken, bietet der Katze ein Gefühl der Sicherheit und Kontrolle, was besonders bei ängstlichen oder schüchternen Katzen hilfreich sein kann.

Sichtbarrieren sind also ein wichtiges Element in der Spielgestaltung für Katzen, da sie das natürliche Jagdverhalten fördern, die mentale und körperliche Aktivität steigern und das Spielgeschehen für die Katze spannend und unberechenbar machen. Durch den Einsatz von Sichtbarrieren im Spiel können Katzenbesitzer dazu beitragen, das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Katzen zu verbessern.

Welche Sichtbarrieren?

Sichtbarrieren können in verschiedenen Formen und aus unterschiedlichen Materialien bestehen, um das Spiel mit deiner Katze interessanter und herausfordernder zu gestalten.

Hier sind einige Ideen für effektive Sichtbarrieren, die in das Spiel integriert werden können:

1. Möbelstücke

  • Sofas und Sessel: Diese bieten natürliche Verstecke und Barrieren, hinter denen Katzen lauern und von denen sie überraschend hervorspringen können.
  • Regale und Tische: Niedrigere Möbelstücke ermöglichen es der Katze, sich darunter zu verstecken und darauf zu lauern.

2. Kartons und Kisten

  • Umgekippte Boxen: Stelle Kartons so auf, dass sie halb offen sind und als Tunnel oder Höhle dienen.
  • Kleine Kartons oder Schuhkartons: Diese können als Versteck dienen, aus dem die Katze hervorspringen kann.

3. Textilien

  • Vorhänge: Leicht zu bewegen und zu durchdringen, bieten Vorhänge eine dynamische Barriere, die die Katze reizen kann.
  • Decken und Tücher: Über Stühle oder Tische drapiert, schaffen sie Höhlen und Gänge.

4. Katzenmöbel

  • Katzenbäume und Kratzbäume: Diese sind nicht nur zum Kratzen und Klettern gut, sondern bieten auch spannende Ebenen und Versteckmöglichkeiten.
  • Tunnel und Zelte speziell für Katzen: Diese speziellen Spielzeuge sind oft so konzipiert, dass sie die Katze zum Durchqueren und Verstecken einladen.

5. Alles was bereits da ist

  • Von Polstern bis Teppichen: Um spannende Sichtbarrieren ins Spiel zu integrieren, müssen nicht zwangsläufig neue Gegenstände gekauft werden. Ein Kissen am Boden, eine zusammengerollte Decke, ein Stapel Kissen, eine Papiertüte (Henkel durchschneiden!) oder der Karton einer letzten Bestellung bieten schnelle und einfache Barrieren, die sich leicht wieder entfernen lassen und das Spiel erheblich bereichern können.

Worauf du achten solltest:

Bei der Verwendung von Sichtbarrieren ist es wichtig, auf die Sicherheit deiner Katze zu achten. Stelle sicher, dass alle Gegenstände stabil sind und keine scharfen Kanten haben, an denen sich deine Katze verletzen könnte. Der Spielbereich sollte zudem einen festen, nicht rutschigen Boden aufweisen und frei von kleinen, verschluckbaren Gegenständen sowie von Objekten sein, die umherfliegen könnten.

Win win für Alle

Indem du verschiedene Arten von Sichtbarrieren geschickt in das Spiel deiner Katze integrierst, kannst du ein stimulierendes und bereicherndes Umfeld schaffen, das ihre natürlichen Instinkte fördert und gleichzeitig für viel Unterhaltung und körperliche Betätigung sorgt. Diese spielerische Umgebung motiviert deine Katze, wieder aktiv zu werden, weckt ihre Neugier und bringt die Freude am Spielen zurück. Das steigert letztendlich ihr gesamtes Wohlbefinden – und auch deines. Ein echtes Win-win für alle Beteiligten.

Wenn alles nicht hilft, dann einmal mehr zum Tierarzt gehen

Neben Sichtbarrieren gibt es natürlich auch viele weitere Spieltipps, zum Beispiel von Dr. Denise Riggers, einer Tierärztin, die auf Katzenverhalten spezialisiert ist, die ich ganz herzlich empfehlen kann. Es kann viele Gründe geben, warum deine Katze vielleicht nicht spielen möchte oder schwer zu motivieren ist. Wenn du schon vieles ausprobiert hast und bemerkst, dass es deiner Katze allgemein nicht gut geht, könnten auch Schmerzen oder andere gesundheitliche Probleme die Ursache sein. In einem solchen Fall und bei Zweifel solltest du auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen.

Autorin: Julia Mihatsch

  • Studierte Biologin
  • Entwicklerin & Gründerin von Little Predators
  • MSc Human - Animal Interaction

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